
Kinder der 80er kennen das Leben außerhalb des Internets. Zehn Pfennige in der Hosentasche, um zu telefonieren, ein Festnetzapparat, der Menschen miteinander verbunden hat. Heute sind das Relikte aus der Vergangenheit und so eine kleine Rückschau zeigt oft deutlich, wie gravierend die Unterschiede zwischen damals und heute sind. Gen Z und Generation Alpha wachsen wie selbstverständlich mit dem Internet auf und kennen die Unterschiede kaum noch. Wir verraten, in welchen spannenden Bereichen sich das Leben verändert hat.
Spielen ist im Internet genauso beliebt wie außerhalb
Jeder Mensch spielt. Der eine am Computer, der nächste mit den Freunden auf der Kegelbahn und mittlerweile spielen immer mehr Menschen im Internet. Nicht nur klassische Brettspiele wie Monopoly und Co. sind digitalisiert verfügbar, auch Online Automatenspiele finden zunehmend und weltweit online statt. Selbst die Endgeräte haben sich verändert. Früher waren es erste Spielkonsolen, Gameboys und andere Geräte, heute ist das Smartphone ein Allrounder. Wer möchte, packt sich hier nicht nur Gesellschaftsspiele, sondern auch digitale Casinos und vieles mehr drauf.
Das Finanzwesen ist ohne Internet nicht mehr denkbar
Die Anzahl der Nutzer von Online-Banking steigt zunehmend an. Kaum jemand geht noch zur Bank, um einen Kontoauszug abzuholen oder einen Überweisungsträger in den Briefkasten zu werfen.
Tatsächlich gibt es ein großes Filialsterben bei Banken, Filialen mit Kassen gibt es so gut wie gar nicht mehr. Das hat nicht nur Bankräubern ihre Existenzgrundlage genommen, sondern auch die Art und Weise verändert, wie wir heute Bankgeschäfte abwickeln. Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften können allesamt online umgesetzt werden.
Selbst die Eröffnung eines neuen Kontos ist online möglich, der Weg zur Filiale entfällt. Teilweise wird diese Abhängigkeit von der digitalen Welt kritisiert, weil sie gefährlich sein kann. Sind Systeme nicht gut genug geschützt und fallen aus, sind Kartenzahlungen und Co. nicht mehr möglich.
Gesundheitsvorsorge ist im Internet ein Thema
Wer krank ist, geht zum Arzt. Das ist auch heute noch sinnvoll, aber auch das Medizinwesen verändert sich. Telemedizin wird zunehmend relevanter, vor allem in ländlichen Regionen wird so eine Brücke gebaut, um Menschen und Ärzte miteinander zu verbinden. Und auch ganz ohne Ärztewesen nutzen Menschen digitale Möglichkeiten, um ihre Gesundheit zu überwachen. Smarte Körperfettwaagen, Smartwatches zum Tracken der Aktivität, Schlafmonitoring und viele andere Themen sind heute Standard.
Früher war das undenkbar. Wer krank war, saß beim Hausarzt im Wartezimmer, wer abnehmen wollte, nutzte dazu eine Ernährungsberatung oder sammelte die Rezepte aus Zeitschriften. Das alles steht heute digital und oft sogar kostenlos zur Verfügung.
Berufe und das Internet
Letztlich hat das Internet auch dazu geführt, dass immer mehr neue Berufe entstanden sind. Vom Influencer über den Social-Media Marketer bis hin zum Online-Berater gibt es heute viele Arbeitsplätze die fast ausschließlich online stattfinden. Der nächste große Schritt startet nun gerade in Form von Künstlicher Intelligenz.
Was die einen fürchten, ist für die andere die nächstgrößere Revolution seit Erfindung des Internets. KI wird die Art und Weise wie wir spielen, unsere Bankgeschäfte machen, arbeiten und uns gesund halten noch einmal deutlich verändern. Hautanalysen per KI-App sind heute bereits ebenso möglich, wie Spielerschutz mit künstlicher Intelligenz oder Jobs, die auf KI basieren.
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