Reparieren oder einen neuen Computer kaufen? Was lohnt sich mehr?

Computer reparieren

Die Anschaffung eines Computers, sei es für die Arbeit oder für die Freizeit, ist heute selbst für einen durchschnittlich verdienenden Deutschen kein großes Problem. Elektronikgeschäfte locken mit ständigen Sonderangeboten, wodurch ein Grundmodell eines Notebooks schon für 200 bis 300 Euro gekauft werden kann. Sie müssen sich jedoch darüber im Klaren sein, dass solche Geräte nicht einmal eine zufriedenstellende Leistung bieten. Deshalb ist es manchmal günstiger, einen gebrauchten Computer zur Reparatur zu geben.

Wann soll repariert werden?

Mehrere Faktoren beeinflussen die Rentabilität der Computerreparatur. Zuallererst: die Qualität der verwendeten Komponenten. Wenn wir es mit einem Low-End-Modell zu tun haben, das eigentlich von Anfang an stark in der Leistung abweicht, dann geht die Rückgabe an den Service eher am Thema vorbei. Es kann sich herausstellen, dass die Kosten für den Austausch einzelner Komponenten (Hauptplatine, Prozessor, Kühlung, RAM) gleich oder sogar höher sind als der Preis für ein neues Gerät.

Wenn es sich jedoch um einen leistungsfähigen Computer handelt, der auch nach einigen Jahren noch seine Leistung hat, ist es sicherlich eine Überlegung wert, ihn zu reparieren. Es hängt viel davon ab, was (und ob überhaupt) kaputt ist. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Computer aufgrund von verstaubten Komponenten oder einer Malware-Infektion nicht mehr funktioniert. Ein solcher Service ist nicht teuer und ermöglicht es Ihnen, wieder die vollen Möglichkeiten Ihres Computers zu nutzen.

In einigen Fällen ist allerdings ein Austausch einiger Komponenten notwendig. In diesem Fall müssen Betroffene Ersatzteile, beispielsweise von FixPart beschaffen. Mit ein wenig Know-How können Verbraucher das Notebook auch selbst reparieren.

Die Anschaffung eines neuen Computers ist oft mit weiteren Kosten verbunden

Viele Menschen vergessen es oder realisieren es gar nicht. Ein solches Szenario ist am häufigsten bei Firmencomputern anzutreffen, die für die Arbeit verwendet werden. Oft stellt sich heraus, dass die darauf installierte Software nicht auf neue Hardware übertragen werden kann, weil die Lizenzbedingungen dies verbieten.

Dann steckt der Besitzer in der Klemme: Beim Kauf eines neuen Computers muss er zusätzliche Kosten für den Erwerb einer Lizenz für eine Software aufbringen, die für die Arbeit unabdingbar ist. Das gilt sogar für essentielle Dinge wie das Betriebssystem – wenn das auf dem alten Computer installierte eine OEM-Software war, wird es nicht möglich sein, es auf die neue Hardware zu übertragen (wenn Windows nicht bereits darauf installiert ist).

Die Entscheidung ist also nicht einfach, aber es kommt wirklich darauf an, ob der Besitzer mit dem bisher genutzten Computer zufrieden war und weiter daran arbeiten möchte. Wenn dies der Fall ist und das Gerät zudem mit zumindest anständigen Komponenten ausgestattet ist, lohnt es sich, es einem professionellen Service zu übergeben und den Computer „wiederbeleben“ zu lassen. Ein guter Service wird sicherlich auch eine Vordiagnose anbieten, die es ermöglicht, zu beurteilen, ob die Reparatur wirklich wirtschaftlich gerechtfertigt ist.

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